Wissenswertes über das Mosten

Tipps für die richtige Vor - und Nachbereitung

Wissenswertes vor dem Mosten

Als Faustregel gilt, 100kg Äpfel ergeben etwa 65 Liter Saft.

Verwenden Sie frische, geschüttelte Äpfel.

Braune Stellen, Schimmel und alles was Sie nicht im Saft haben wollen, sortieren Sie aus.

Falläpfel sollten nicht zu lange am Boden liegen, da sich am Boden schnell Schimmel und Pilze bilden.         

Deshalb: aller 2-3 Tage aufsammeln. Lagern Sie die Falläpfel luftig und kühl.

Wenn Sie ihre Äpfel lagern müssen, dann am besten luftig, in kleinen gestapelten Kisten und kühl. Sollten nur Säcke zur Verfügung, diese nicht zu voll machen, nicht stapeln und am besten offen lassen.

Kontrollieren Sie die Flaschen auf Sauberkeit, je nach Bedarf nochmals reinigen. Wenn Sie entgegen unsere Empfehlungen die Flaschen mit Deckel gelagert haben, öffnen Sie die Flasche und riechen Sie an dieser, gegebenenfalls noch einmal reinigen.

Bringen Sie Ihre leeren 3l-/5l-Kartons mit, wir befüllen diese mit Ihren neuen Schläuchen.
 

Wissenswertes nach dem Mosten

Lassen Sie den Saft am besten über Nacht gut auskühlen. Besonders bei grossen Mengen an Schläuchen empfehlen wir, diesen erst kühl zu verräumen.

Achten Sie beim verräumen auf aufschwimmende Fruchstücken (setzen sich nicht am Boden ab). Verbrauchen Sie diese Flaschen zuerst.

Wenn sich am Flaschenhals Trübstoffe absetzen (meist bei weichem Obst, meist schon beim Abfüllen zu erkennen), schütteln Sie diese Flaschen vor dem verräumen gut durch. Verbrauchen Sie Flaschen mit dem meisten Satz zu erst.

Reiner Apfelsaft hält sich in der Flasche mehrere Jahre, kühl und dunkel lagern.

Mischungen empfehlen wir innerhalb eines Jahres zu verbrauchen.

Achten Sie beim verräumen auf feuchte Säcke oder Kartons, selten kommt es vor, dass die Schläuche einen kleinen Riss abbekommen haben und langsam auslaufen.

Lagern Sie die Schläuche konstant kühl und dunkel.

Wir empfehlen die Schläuche inerhalb von 9-12 Monaten zu verbrauchen (bei grossen Mengen Saft empfehlen wir einen Teil in Flaschen abzufüllen und die Schläuche zu erst zu verbrauchen).

Achten Sie darauf, den Saft Mäuse-, aber auch Katzensicher zu lagern.

Wenn sich Säcke aufblähen, ist der Saft verdorben.

Nachdem Sie den Saft ausgetrunken haben, achten Sie bei dem öffnen der Kartons darauf, diese nicht zu zerstören. Nutzen Sie ein Lineal o. ä. um den Karton vorsichtig zu öffnen. Entsorgen Sie den leeren Schlauch und lagern Sie den zusammengefalteten Karton trocken.

Wissenswertes über Saftmischungen

Bitte geben Sie Mischungen bei der Terminabsprache immer mit an.

Sollten Sie eine kleine Menge Saft zum Verarbeiten benötigen (z.B. Holunder oder Quitte), so können wir diesen als Kaltsaft anbieten. Bringen Sie ein geeignetes, gut verschliessbares Gefäss mit.

Grundsätzlich benötigen wir bei Mischungen immer eine ausreichende Menge an Äpfeln, um die Haltbarkeit zu gewährleisten. Reiner Birnensaft oder reine Gemüsesäfte halten sich nicht!

Generell empfehlen wir, Mischungen immer in Flaschen abzufüllen und innerhalb von 12 Monaten zu verbrauchen.

Je weicher das Obst, desto trüber der Saft. Sehr weiches Obst, wie Beerenfrüchte, Kirschen, entsteinte Pflaumen, entsteinte Nektarinen empfehlen wir einmal durchzufrieren und zum Termin aufgetaut mitzubringen. Unsere Empfehlung 6-7kg eigene Erdbeeren einfrieren und im Herbst aufgetaut mit 50kg Äpfeln mischen.

Achten Sie besonders bei Birnen auf möglichst feste Früchte, je weicher die Birnen sind, desto weniger Saft enthalten diese! Zu weiche Birnen können nicht verarbeitet werden!

Holunder und Weintrauben können an der Dolde bleiben, spülen Sie die Früchte gut ab.

Gemüse (Möhren, rote Beete, Sellerie) vom Grün befreien und von allen Erdanhaftungen befreien. Gut spülen. Wir empfehlen, das Gemüse über Nacht in einem Behälter über Nacht, bzw. bis zum Termin stehen zu lassen. Dadurch ist eine etwas bessere Ausbeute möglich.

Das verarbeiten von Quitte ist möglich, die Quitte ist allerdings sehr speziell. Sowohl beim reinen Saft als auch bei Mischungen, setzt sich beim Saft meist unsauber Pektin am Flaschenhals ab. Dieses kann oft nicht runtergeschüttelt werden und birgt die Gefahr von Schimmelbildung.

Unsere Mosterei hat bis Ende Oktober geöffnet, lassen Sie Ihre Quitten ruhig so lange hängen.

Wir empfehlen, bei starkem „Quittenfell“, dieses mit einem Tuch zu entfernen.

 

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